Zurück zur Normalität

Geschrieben am Montag, 11. November 2013 von jan.faessler unter Politik

Vor 15 Jahren waren die Lohnunterschiede zwischen Chef und Angestellten noch in einem Bereich über den sich kaum einer beklagt hätte. 1984 verdienten die Chefs der grössten Schweizer Unternehmen im Durchschnitt rund sechs mal so viel wie eine Normalverdienerin. Heute hingegen, bekommen die CEO, wie man sie heute nennt, das 43-fache eines mittleren Lohns. Die obersten Löhne sind regelrecht explodiert.

Die Jahrzehnte zwischen 1945 und den 80er Jahren gelten als goldenes Zeitalter der Schweizer Wirtschaft. Unser Wohlstand wurde in dieser Zeit erwirtschaftet und wahr nur möglich, weil die Chefs nicht alles für sich beansprucht haben. Heute hingegen zahlt die UBS 2.5 Milliarden Bonus aus, während sie genau die selbe Summe Verlust macht. Mit Leistung haben die heutigen Millionensaläre also nichts mehr zu tun.

Mit der 1:12 Initiative für gerechte Löhne können wir diese Fehlentwicklung korrigieren. Beenden wir diese Abzockerei und kehren zurück zur Normalität. Ich stimme JA zur 1:12 Initiative.

100 Tage bis zur 1:12 Abstimmung

Geschrieben am Freitag, 16. August 2013 von jan.faessler unter Politik

Über drei Jahre ist es mittlerweile her als ich während der Unterschriften Sammlung einen Artikel geschrieben habe warum ich die 1:12 Initiative unterstütze. Nun ist es soweit, in 100 Tagen können wir darüber abstimmen. Wir stimmen ab ob es gerechtfertigt ist das gewisse Personen in einer Firma 100 – 1000 mal soviel verdienen kann wie seine normalen Arbeiter. Wir stimmen darüber ab ob wir als Bevölkerung uns trauen Regeln aufzustellen oder ob wir uns von der selbsternannten Wirtschaftselite alles diktieren lassen. Ich  persönlich habe mich bereits vor drei Jahren entschieden. Ich werde in 100 Tagen JA zur 1:12 Initiative sagen und zeige dies ab heute auch allen:

JA zur 1:12 Initiative

Die Gegner der Initiative ist die Economisuisse, der Vertreter der Schweizer Grosskonzerne respektive deren Bosse, und wird mit Millionen eine Kampagne aufziehen mit der wir niemals mithalten können. Wir versuchen es stattdessen mit Menschen, welche die Initiative unterstützen. Ab heute hängen in der ganzen Schweiz 1000 solcher 1:12 Fahnen und es sollen noch weitere 10’000 folgen. Hilf auch du mit und bestelle dir eine Fahne, hänge sie an deinem Haus/Balkon/Fenster auf und poste ein Bild davon auf Facebook/Twitter und wo du sonst noch aktiv bist. Denn gemeinsam sind wir stark; gemeinsam können wir was verändern; gemeinsam sorgen wir mit der 1:12 Initiative wieder für gerechte Löhne in der Schweiz!

Die SVP Verschwörung

Geschrieben am Samstag, 27. Juli 2013 von jan.faessler unter Politik

Seit Jahren gibt es in der Schweiz eine riesige Verschwörung, welche unserer Gesellschaft enorm schadet. Damit meine ich nicht die Verschwörungen der Illuminati, keine Freimaurer und auch keinen so genannten Serviceclub. Auch wenn diese Gruppen in vielen Verschwörungstheorien eine zentrale Rolle spielen, geht es mir um eine andere. Die Verschwörung ist diejenige der Schweizer Volkspartei.

Die Verschwörungstheorie
Doch was ist den überhaupt eine Verschwörungstheorie? Im deutschen Sprachraum kennen wir das Wort Verschwörung nur aus Filmen und Romanen. In der Schweiz zum Beispiel gibt es Täter und Mittäter oder Personen, welche andere zu einer Tat animieren. Ganz anders ist dies in der USA. Dort ist die Verschwörung ein häufig gebrauchter Straftatbestand, welcher ungefähr das umfasst was wir Mittäter nennen. Als Verschwörung bezeichnet man auch, die Schuld auf jemand anderem abzuschieben. In jedem Fall ist das Wort Verschwörung im Deutschen, wie auch im Englischen, negativ geprägt. Dabei muss dies nicht unbedingt zwingend der Fall sein. Eine Verschwörungstheorie kann zum Beispiel verwendet werden, um ein (absurdes) Argument glaubwürdiger zu machen. Oft bedient man sich dabei bei  gängigen Vorurteilen wie: “Ja ja, dass weiss man ja. Die mit ihren weissen Socken waren schon immer …”. Eine Verschwörungstheorie kann aber auch gegenteilig verwendet werden, um ein Argument oder eine Tatsache unglaubwürdiger erscheinen zu lassen: “Jaaaa, aber das ist doch nur eine Verschwörungstheorie.”

Doch was macht den eine gute Verschwörungstheorie aus? Sie bringt ihr eigenes Weltbild mit, welches in sich schlüssig ist. Hat man erst einmal begonnen ein Weltbild anzunehmen lassen sich leicht immer mehr Fakten und Hinweise finden, welche einem darin bestätigen. Auf alle Fälle benötigt so ein Weltbild immer eine Einleitung, damit man das grundsätzliche Gedankenmodell verstehen kann. Sehr gut sehen kann man dies an TV Serien, welche ja selbst immer ein Weltbild mitbringen in dem sie handelt. Wenn man nun eine Serie wie zum Beispiel Lost oder Fringe von Anfang an schaut, haben diese da teilweise sehr bizarre Szenen und Ereignisse. Doch schaut man diese nicht von Anfang an und startet irgendwo in der Mitte, denkt man sich was dieser Unsinn nur sein soll. Weiterlesen »

Weber ist Teil des Problems!

Geschrieben am Freitag, 19. April 2013 von jan.faessler unter Politik

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Der RR-Wahlkampf wird gegen Ende immer dreister! Lokale CVP und FDP ExponentInnen verschicken nun bereits Briefe gespickt mit zweifelhaften Aussagen. Der CVP und der FDP geht es nur darum, die Macht zu erhalten. DEr Regierungsrat war lange genug so genannt “bürgelich” dominiert war. Diese bürgerliche Regierung, zusammen mit dem bürgerlichen Parlament ist jedoch Verantwortlich dafür, dass die Finanzen in unserem Kanton aus der Bahn geraten sind. Die “bürgerlich” dominierte Regierung ist nicht die Lösung, sie ist Teil des Problems.

Weber hätte Finanzkompetenz weil er als kantonaler Strassenbauer über ein 400 Mio. Budget verfügt. Grossartig verschwiegen wird in dem Brief jedoch, dass Weber für die Südumfahrung ist und die Landschaft um Therwil verunstalten möchte. Um ein Eindruck von seiner Finanzkompetenz zu bekommen muss man nur an die H2 denken, welche um Millionen teurer wurde als geplant. Soll unser Kanton wirklich so weiter machen?

Weiter soll er im Beruf und in der Politik immer als Brückenbauer in Erscheinung getreten sein. Als Strassenbauer mag dies stimmen, doch als SVP Präsident und als Landrat gleicht er eher einem knallharten Hardliner der keinen Konses mit anderen Parteien findet. Er setzt sich nicht für konstruktive Lösungen ein sondern stellt sich wie beim Baselbieter Finanzplan oft quer und versucht konstruktive Lösungen zu verhindern.

Weber ist nicht die Lösung, er ist Teil des Problems! – Wir brauchen neue Kräfte: Darum NUSSBAUMER wählen!

Vorwärts in die Zukunft

Geschrieben am Sonntag, 7. April 2013 von jan.faessler unter Politik

Wenn ich am Morgen aus dem Haus gehe, setzte ich ein Bein vor das andere und bewege mich vorwärts. Vorwärts in die Richtung meines Ziels; Vorwärts in die Zukunft. Wir gehen vorwärts, denn wir wollen in unserem Leben weiter kommen. Niemand will an Ort und Stelle stehen bleiben.

Vorwärts gehen will ich auch mit meinem Kanton, mit meiner Region, mit meiner Heimat. Dafür braucht es neue Ideen um eine Perspektive zu entwickeln. Dafür braucht es Personen die anpacken können und wollen um das Ziel auch zu erreichen. Eine solche Person ist Eric Nussbaumer. Er hat Visionen und Perspektiven wohin unsere Reise gehen kann. Noch viel wichtiger aber ist, es braucht den Willen und den Mut es auch zu verwirklichen. Nussbaumer hat diesen Willen und den politischen Mut.

Darum wähle ich Eric Nussbaumer!

Für eine menschenfreundliche Flüchtlingspolitik

Geschrieben am Donnerstag, 25. Oktober 2012 von jan.faessler unter Politik

Die Asylverfahren sind in der Schweiz sehr lange. Weil sich daran viele stören, möchte der Bundesrat dieses Verfahren beschleunigen. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Der Bundesrat legte dem Parlament darum eine Gesetzesvorlage vor und der Nationalrat diskutierte die Vorlage ausgiebig. Was danach aber beschlossen wurde ist skandalös. Ja um es beim Namen zu nennen: Ich schäme mich fast ein Bürger dieses Landes zu sein. Die so genannten Mitte-Parteien stimmten diversen Anträge von ganz rechts aussen zu. Sie bringen damit die Fremdenfeindlichkeit in unserem Land auf eine neue Stufe. Für mich ist das purer Fremdenhass und Rassismus. Doch warum geht es konkret:

Abschaffung des Botschaftsverfahrens
Bislang bestand die Möglichkeit, aus dem Ausland ein Asylgesuch in der Schweiz zu stellen. Das Gesuch wurde geprüft und die Person durfte nur einreisen, wenn sie wirklich schutzbedürftig war. Mit diesem Botschaftsverfahren wurden ausschliesslich positive Erfahrungen gemacht. Viele andere Länder Europas denken deshalb über die Einführung eines solchen Verfahrens nach. Gerade für die Hilflosesten unter allen Schutzbedürftigen, namentlich Frauen und Kinder, führt die Abschaffung des «Botschaftsverfahrens» dazu, dass sie eine gefährliche Reise mit organisierten Schlepperbanden unternehmen müssen. Flüchtlinge werden so abgehalten, Schutz suchen zu können!

Wehrdienstverweigerung und Desertion als Asylgrund
In vielen Staaten der Erde toben bewaffnete Konflikte und es ist ein fundamentales Recht, die aktive Beteiligung an einem bewaffneten Konflikt zu verweigern. Die Schweiz hat nun diesen Schutz verwässert. In der zukünftigen Praxis ist es äusserst gut möglich, dass Deserteuren nur noch eine vorläufige Aufnahme statt eines positiven Asylentscheids erhalten. Dies ist völkerrechtlich und rechtsstaatlich problematisch sowie inhaltlich falsch. Es bedeutet eine Einengung des Flüchtlingsbegriffs. Deserteure sind Helden und keine Verbrecher.

Einführung von besonderen Zentren und gesetzlicher Willkür
Eine neue Willkür gegenüber Asylsuchenden führt zu einer massiven Rechtsungleichheit. Die Schweiz bringt so genannt «renitente» Asylsuchende neu in Lager unter, wenn sie z.B. «durch ihr Verhalten den ordentlichen Betrieb der Empfangs- und Verfahrenszentren erheblich stören». «Was erheblich stört» ist objektiv nicht messbar und gehört deshalb in kein Gesetz. Noch nie haben Lager etwas Positives bewirkt, sondern die Dinge nur verschlimmert. Es ist einfach nur unmenschlich, Flüchtlinge in Lager zu sperren.

Meiner Meinung nach, sind diese Änderungen einfach nur unmenschlich und widersprechen der Schweizer humanitären Tradition. Ich  bitte darum alle, das Referendum zu unterschreiben und diese Vorlage bei der Abstimmung abzulehnen.

Das Observer Design Pattern

Geschrieben am Dienstag, 2. Oktober 2012 von jan.faessler unter Technik

Zur Zeit haben wir an der Fachhochschule das Modul Entwurfsmuster und schauen dort zur Zeit das Design Pattern Oberserver an. Das Entwurfsmuster dient zur Weitergabe von Änderungen an einem Objekt an von diesem Objekt abhängige Strukturen. Das ganze benützen wir anhand an einem einfachen Zeichnungsprogramm. Dieses beinhaltet ein Zeichnungsmodel welches alle Figuren beinhaltet. Dabei soll es möglich sein verschiedene Oberflächen zu haben auf denen gezeichnet werden kann. Die verschiedenen Oberflächen müssen nun über die verschiedenen Änderungen im Model Informiert werden.

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Sinuskurve in der Console mit C++

Geschrieben am Sonntag, 23. September 2012 von jan.faessler unter Technik

Diese Woche mussten wir ein C++ Programm programmieren, welches einen Graph der Sinuskurve a*sin(x/b) auf die Konsole zeichnet. Eine Einheit in x-Richtung entspricht der Breite eines Zeichens und eine Einheit in y-Richtung der Höhe einer Zeile. Diese Aufgabe stellte sich als gar nicht ganz so einfach heraus, zumal wir das ganze noch ohne Arrays programmieren sollten. Machbar war es jedoch alle mal und hier ist die Lösung:

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Warum das SP-Migrationspapier in die falsche Richtung geht

Geschrieben am Dienstag, 18. September 2012 von jan.faessler unter Politik

Vor gut einer Woche hat die SP Schweiz am Parteitag das Migrationspapier verabschiedet. Meiner Meinung nach geht dieses in die falsche Richtung. Warum ich dieser Meinung bin kann man meiner Wortmeldung vom Parteitag entnehmen:

Liebe Genossinnen und Genossen

Im vergangenen Jahr wurde mir, während eines Moduls des ”Jungen Perspektiven”-Programms, auf einem Flip-Chart erklärt, wo in der politischen Landschaft sich die potentiellen Wähler der SP befinden. Man sah ein Koordinatensystem mit einer Achse für mehr oder weniger Staat und einer anderen für mehr oder weniger politische Öffnung. Wie man bei der Renten-Abstimmung gut sehen konnte, sind auf der Achse für mehr oder weniger Staat viel mehr Personen auf unserer Seite. Für die Wahlen, so erklärte Christan Levrat uns, sei zurzeit die Achse zu mehr oder weniger Öffnung eher relevant. Dies müssen wir ändern und mehr auf die sozialen Probleme hinweisen, wenn wir die nächsten Wahlen gewinnen wollen.

Nun befinden wir über das uns vorliegende, Migrationspapier, welches unzählige Analysen und Schlussfolgerungen zu allen möglichen Themen enthält, letztendlich aber nur die Migration problematisiert. Es vermittelt so den Eindruck, dass es in all diesen Themen Ausländerprobleme gibt. So erreichen wir, dass die Bevölkerung dieser Achse nur noch mehr Aufmerksamkeit schenkt und nicht weniger.

Im vorliegenden Papier kommt man zwar jedes Mal zum Schluss, dass Ausländer nicht das Problem seien, doch bleibt die Frage, warum die Autoren zwischen Risiken und Chancen urteilen. Indem wir jetzt versuchen, die sogenannten “Ängste der Bevölkerung” ernst zu nehmen, tun wir genau das Gegenteil davon: Wir bestätigen den Menschen, dass Ausländer ein Problem sind. Gerade weil wir immer nur das Schlimmste verhindern wollten, haben wir die massiven Verschärfungen erst möglich gemacht. Denn wenn schon die SP in den Ausländern ein Problem sieht, muss es ja erst recht stimmen.

Wir können die Migration und die Ängste nicht einfach ignorieren. Doch wer würde schon auf die Idee kommen, eine paranoide Persönlichkeitsstörung dadurch zu therapieren, der Patientin oder dem Patienten Polizeischutz vor den vermeintlichen Verfolgern zu gewähren? Den Ängsten der Bevölkerung müssen wir begegnen wie der Bundesrat damals, als die Zürcher sich vor den Aargauern fürchteten: Man kann in der Anwesenheit von Kantonsfremden „keine politische Gefahr erkennen“.

Ja, wir müssen realpolitisch sein und weg von emotionsgeladenen Debatten kommen. Wir dürfen uns die Diskurse aber auch nicht länger von rechts diktieren lassen! Wir müssen endlich anfangen, den nationalen Egoismus offen in Frage zu stellen. Die Staatsbürgerschaft in einem reichen Nationalstaat, wie der Schweiz, scheint wie die feudalen Geburtsprivilegien des Mittelalters.

Das Ziel einer sozialdemokratischen Politik muss sein, mehr Freiheit für alle zu fordern. Landesgrenzen müssen darauf reduziert werden, was sie für die Kantone heute sind: Jede Person kann die Grenzen frei überschreiten ohne eine Bewilligung bekommen zu müssen und jeder sollte an seinem Wohnort automatisch die politischen Mitbestimmungsrechte bekommen.

Darum, liebe Genossinnen und Genossen, bitte ich euch dieses Papier zurückzuweisen, damit wir uns damit beschäftigen können wohin wir wollen und nicht wohin die anderen wollen!

Es gilt das gesprochene Wort.

Gegen Zensur! Für Freiheit und Demokratie!

Geschrieben am Freitag, 6. April 2012 von jan.faessler unter Politik

Geschrieben auf der Webseite der JUSO Baselland:

Das «Anti-Counterfeiting Trade Agreement», kurz ACTA, ist ein internationales Handelsübereinkommen zur Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie. ACTA soll das geistige Eigentum stärken und die rechtlichlichen Ansprüche von Menschen und Organisationen die dadurch entstehen besser durchsetzbar machen. Unter geistigen Eigentum fallen Marken, Patente, Kunst, Musik und andere Dinge die mit einem Copyright versehen sind. Obwohl dies erst einmal harmlos klingen mag, hat es einen sehr starken Nachgeschmack. Das Abkommen entstand unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ärmerer Ländern, jedoch mit Unterstützung diverser Lobbies, der Rechteverwertenden und der Industrie. Die neu geplante Institution «ACTA Kommission» wird für die Auslegung des Abkommens verantwortlich sein. Nach der Annahme des Abkommens, wird sie weiterhin in der Lage sein, ohne jegliche öffentliche Mitbestimmung Änderungen an der Vereinbarung vorzunehmen. Dies ist eine starke Einschränkung der Demokratie, die wir nicht tolerieren wollen!

Doch nicht nur die Umstände, unter denen ACTA entstanden ist sind nicht tolerierbar. Es hat für unser Leben und vor allem auch für unsere Nutzung des Internets weitreichende Konsequenzen:

  • Das Urheberrecht wird der Meinungsfreiheit, dem Datenschutz und andren Grundrechten übergeordnet.
  • Alle Internetprovider stehen praktisch in der Pflicht die Internetaktivitäten ihrer Kunden zu überwachen und auf Rechtmässigkeit zu überprüfen.
  • Youtube, Facebook oder Twitter müssten massive Massnahmen ergreifen um sicher zu stellen, dass keine Urheberrechte verletzt werden.
  • ACTA führt zudem zu einer starken Innovationshemmung und Wettbewerbsverzerrung, denn neue Ideen basieren auf bereits existierenden, die wiederum urheberrechtlich geschützt sind.
  • ACTA betrifft auch die Patentierung von Saatgut und Medikamenten. Es verhindert also Menschen den Zugang zu Essen und medizinischer Versorgung, weil sie dabei möglicherweise Urheberrechte verletzen.

Kein demokratisches Land sollte der Pharma- und Unterhaltungsindustrie einen Blankocheck ausstellen. Schon gar nicht, wenn dieser an eine Verschlechterung der Lebensqualitaät vieler Menschen gekoppelt ist. Jeder Mensch sollte ein Anrecht auf kostenfreie Bildung haben. Ebenso wie alle Forschungsergebnisse unserer Gesellschaft für alle frei zugänglich sein sollten. Wir rufen deshalb auf, mit uns und vielen anderen aufzustehen und dagegen zu kämpfen.

Wir fordern freies Wissen für alle!