Diesen Sonntag ist wieder einmal eine Volksabstimmung in der Schweiz. Das Volk darf über die Änderungen um die Biometrischen Pässe abstimmen. Biometrische Pässe sind in der Schweiz nichts neues, wir können bereits bei Bedarf einen solchen Beantragen. In Zukunft sollen aber nur noch solche Biometrische Pässe ausgestellt werden weil das Schengen Abkommen dies so von uns verlangt. Dagegen ist Grundsätzlich auch nichts einzuwenden, zumal das Schengen Abkommen wichtig ist für unsere Sicherheit und Ordnung.
Bedenklich ist aber, dass in Zukunft zu den bisherigen biometrischen Gesichtsdaten auch zwei Fingerabdrücke hinzukommen, welche auch in unserer Zentralen Datenbank gespeichert werden sollen. Diese kann nicht nur Theoretisch zu Fandungszwecken verwendet werden. Es sei zwar Verboten, diese zu Fandungszwecken zu verwenden doch wie gross die Verlockung ist kann sich wohl jeder selbst vorstellen. Zumal die Datenbank vom Fedpol, dem Bundesamt für Polizei, verwaltet wird. Die Fingerabdrücke müssen für das Schengen Abkommen zwar den biometrischen Daten im Pass hinzugefügt werden, jedoch wird nicht verlangt diese in einer zentralen Datenbank zu speichern.
Ebenso unschön ist, dass es die Gesetzesänderungen dem Bundesrat erlaubt, wenn er es für nötig hält, die biometrischen Daten auch der ID hinzuzufügen. Dies ist mehr als unnötig und auch nicht schweizerisch. Die Indenditätskarte ist hauptsächlich um sich im In- und nahem Ausland auszuweise. Dafür werden keine biometrischen Daten gebraucht. Zudem würde eine ID mit biometrischen Daten auch unnötige Kosten verursachen. Der Bundesrat sagt zwar, dass bei der ID niemand biometrische Daten hinzufügen will, möchte aber anscheinend doch das Recht es einführen zu können wann er will. Für was wenn ich fragen darf?
Was noch dazu kommt ist, dass die Pässe mit so genannten RIFD- Chips. RFID steht für “Radio Frequency Identification”, also für die Identifizierung mit Hilfe eines Funkchips. Diese können über eine Distanz von bis zu ca 1. Meter ausgelesen werden. Jedoch kann, sobald ein Pass ausgelesen wird von einer Distanz von bis zu 25 Metern “mitgehört” werden. Da die Wellen über die Kupferdräte von Stromleitungen weitergeleitet werden können währe es Theoretisch möglich das Auslesen aus einer Distanz von bis zu 500m aus mitzuhören.
biometrische Pässe ja, aber nicht so! Da muss das einte oder andere geändert werden bevor wir diese Einführen können. Deshalb liebe Freunde rate ich euch am Sonntag gegen die Vorlage zu stimmen.


Dir isch scho bewusst das fast all infos bereits gspeichert sind über dich oder
? Fingabdrück sind vo ziemlich allne UK/US reisende oder sunschtige Visumländer hüfig au scho gspeichert.
!
Zumal jede Reisende in Zuekunft eh eine brucht, isches sinnfrei sich zwehre. Wie immer EU spricht, mir machets noche
Ich gseh da au kei Problem, ich ha au jo gstumme. Ich mein wer uf Facebook isch oder Google verwendet git na viel mehr Date priis als uf dem Chip druffe sind;-) Und vor allem find ich das wichtig das d Schwiz füehrend isch was technologie abelangt, und da eröffnet sich e grosses Spektrum.