Heute bin ich mal wieder über ein interessantes Projekt gestolpert. Das Projekt Swissmetro beschreibt die Möglichkeit, einer Magnetschwebebahn in einem Vakuumtunnel. Das geplante Streckennetz St. Gallen – Genf und Basel – Bellizona würde den Fernverkehr auf der Oberfläche, sei es nun mit der Bahn oder mit dem Auto, erheblich entlasten. Die SBB rechnet auf gewissen Strecken mit einer Verdoppelung des Verkehrsaufkommens.
Dank des verringertem Luftwiederstandes durch die Vakuumtunnel und der Magnetschwebetechnik könnte die Bahn Geschwindigkeiten von über 500 km/h erreichen. Damit könnte man die Strecke Zürich – Bern in gerade mal 12 Minuten zurücklegen. Die neuen Techniken würde aber aber nicht nur ein Geschwindigkeitsvorteil bringen sondern würde auch ein erheblich geringeren Energieverbrauch kommen. Neben dem Vorteil, dass eine solche Bahn weder das Landschaftsbild beeinträchtigen, noch störenden Lärm verursachen würden liefert diese Bahn einen erheblichen Mehrwert für den Öffentlichen Verkehr.
Die Kosten liegen gemäss Schätzungen in der Höhe von ca 25 Milliarden Franken ungefähr in der Höhe der effektiven Kosten für die NEAT. Vergleicht man die Streckenkilometer von ca 400 km mit den 100 km von der NEAT, würde die Swissmetro 75% günstiger sein pro Kilometer. Also ein durchaus Preiswertes Projekt, wenn man das so sagen kann.
