Wenn Politiker ihrem Kanton in den Rücken fallen…

Geschrieben am Freitag, 23. September 2011 von Jan Fässler unter Politik

Gestern hat der Nationalrat einen Kompromissvorschlag vom Basler FDP-Nationalrat Peter Malama abgelehnt. Dadurch  muss der Kanton Baselland und Basel-Stadt je 30 Millionen und die Uni Basel 15 Millionen abschreiben. Die Nationalräte aus Stadt und Land haben viel Lobbyarbeit leiten um diesen Vorschlag durchzubringen. Doch am Ende lehnte der Nationalrat ihn mit 77 zu 74 Stimmen ab. Entscheidend waren dabei aber ausgerechnet drei Stimmen aus dem Baselbiet. Der SVP-Nationalrat Christan Miesch und der FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin verpassten beide die Abstimmung. Noch schlimmer war jedoch der SVP-Nationalrat und Ständeratskandidat Caspar Baader: Er stimmte Nein!

Dank diesen drei sogenannten Vertreter des Baselbiet, welches so oder so schon wenig Geld zur Verfügung hat, muss nun 30 Millionen abschreiben. Jetzt hat man Caspars Baaders Loyalität zum Baselbiet gesehen. Dennoch kandidiert er für den Ständerat als Vertreter des Kantons in Bern ist. Eine Person die sich derart klar gegen seinen Kanton stellt ich ist für mich unwählbar als – sowohl in den Nationalrat als auch in den Ständerat.

Eine Antwort zu “Wenn Politiker ihrem Kanton in den Rücken fallen…”

  1. wäber sagt:

    Es git scho komischi Type z Bern… :O
    Die geilschte find ich jo immer die wo en grossi Schnorre händ aber bide Hälfti vo de Sitzige gar ned awesend sind…

Hinterlasse eine Antwort