Die Finanzwirtschaft der Scharia

Geschrieben am Mittwoch, 4. Januar 2012 von Jan Fässler unter Politik

Die Scharia ist das religiöse Gesetz des Islams. Sie enthält Gesetze welcher die Muslimin und der Muslim einhalten sollte. Wenn alle diese Gesetzte eingehalten werden erfüllt man alle Verpflichtungen gegenüber Gott und geht zudem mit seinen Mitmenschen korrekt um. In der Schweiz jedoch hat Frau und Mann sehr viele Vorurteile gegenüber der Scharia. Diese Vorurteile mögen zum Teil berechtigt und zum Teil auch unberechtigt sein. In Wirklichkeit haben die Wenigsten tatsächlich gelesen was darin steht. Auf jeden Fall sind die meisten Schweizer gegenüber diesem “Gesetzbuch” sehr skeptisch und fürchten sich davor.

Betrachtet man die Geschichte der letzten Jahre, findet man in der westlichen Welt eine riesige und scheinbar nicht zu bändigende Finanzkrise. In vielen Islamischen Ländern ist diese jedoch nur sehr schwach bis überhaupt nicht angekommen obwohl wir gerne von einer weltweiten Finanzkrise sprechen. Nun könnten wir uns einmal fragen weshalb dies so ist. Genau dies hat der Fernsehsender 3-Sat gemacht und hat festgestellt, dass die Scharia auch Aussagen über die Finanzwirtschaft macht. Die Scharia verbietet Geld gegen Zinsen zu verleihen und sie verbietet ebenfalls viele risikoreichen Geschäfte zu tätigen. In der islamischen Wirtschaft beteiligen sich immer beide Parteien gleichmässig an dem Risiko. Bei einem Hauskauf zum Beispiel bekommt man keinen Kredit von einer Bank. Die Bank kauft an Stelle des Kunden das Haus und bietet es ihm diese zum Mietkauf an. Somit wird das Risiko gleichmässig auf beide Parteien abgewälzt

Nun ich für meinen Teil würde diese Art von Wirtschaft auch bei uns begrüssen. Den Beitrag von 3-Sat kann hier angeschaut werden:

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