Politik

Alle Artikel welche ich zur Politik geschrieben habe:

Die Finanzwirtschaft der Scharia

Geschrieben am Mittwoch, 4. Januar 2012 von Jan Fässler unter Politik

Die Scharia ist das religiöse Gesetz des Islams. Sie enthält Gesetze welcher die Muslimin und der Muslim einhalten sollte. Wenn alle diese Gesetzte eingehalten werden erfüllt man alle Verpflichtungen gegenüber Gott und geht zudem mit seinen Mitmenschen korrekt um. In der Schweiz jedoch hat Frau und Mann sehr viele Vorurteile gegenüber der Scharia. Diese Vorurteile mögen zum Teil berechtigt und zum Teil auch unberechtigt sein. In Wirklichkeit haben die Wenigsten tatsächlich gelesen was darin steht. Auf jeden Fall sind die meisten Schweizer gegenüber diesem “Gesetzbuch” sehr skeptisch und fürchten sich davor.

Betrachtet man die Geschichte der letzten Jahre, findet man in der westlichen Welt eine riesige und scheinbar nicht zu bändigende Finanzkrise. In vielen Islamischen Ländern ist diese jedoch nur sehr schwach bis überhaupt nicht angekommen obwohl wir gerne von einer weltweiten Finanzkrise sprechen. Nun könnten wir uns einmal fragen weshalb dies so ist. Genau dies hat der Fernsehsender 3-Sat gemacht und hat festgestellt, dass die Scharia auch Aussagen über die Finanzwirtschaft macht. Die Scharia verbietet Geld gegen Zinsen zu verleihen und sie verbietet ebenfalls viele risikoreichen Geschäfte zu tätigen. In der islamischen Wirtschaft beteiligen sich immer beide Parteien gleichmässig an dem Risiko. Bei einem Hauskauf zum Beispiel bekommt man keinen Kredit von einer Bank. Die Bank kauft an Stelle des Kunden das Haus und bietet es ihm diese zum Mietkauf an. Somit wird das Risiko gleichmässig auf beide Parteien abgewälzt

Nun ich für meinen Teil würde diese Art von Wirtschaft auch bei uns begrüssen. Den Beitrag von 3-Sat kann hier angeschaut werden:

Die Wahlen sind vorüber

Geschrieben am Mittwoch, 16. November 2011 von Jan Fässler unter Politik

Mittlerweile sind die Wahlen mehr oder weniger vorüber. Nur in einigen Kantonen stehen noch zweite Wahlgänge aus für den Ständerat. Doch bereits jetzt kann man durchaus zufrieden sein. Im Baselland konnte die SP ihre beiden Nationalratssitze und den Ständeratssitz verteidigen. Auf nationaler Ebene konnte die SP sogar einige Sitze zulegen und sie hat immer noch Chancen den einen oder anderen zusätzlichen Ständeratssitz zu erobern.

Auch die JUSO kann sehr zufrieden sein. Die JUSO ist nun die mit Abstand stärkste Jungpartei im Land. Im Kanton haben wir dieses Ziel aber leider ein wenig verfehlt. Hier ist die JUSO auf dem zweiten Platz hinter dem Jungen Grünen Bündnis.

Auf jeden Fall möchte allen Wählern der SP und JUSO, und vor allem denen die mich gewählt haben, für ihr Vertrauen Danken!

Die Wahlen stehen vor der Türe!

Geschrieben am Sonntag, 2. Oktober 2011 von Jan Fässler unter Politik

Die Wahlen rücken näher und diese Woche sind auch die Wahlunterlagen eingetroffen. Nun ist es ganz wichtig, dass alle die Unterlagen ausfüllen und wählen gehen. Denn nur so können sich schlechte Dinge zum guten wenden und gute Dinge gut bleiben. Für alle diejenigen die noch nicht wissen wen oder was sie wählen sollen gibt es mittlerweile super Wahlhilfen. Auf www.smartvote.ch und www.vimentis.ch könnt ihr einen Fragebogen ausfüllen und danach sehen, welche Politikerinnen und Politiker euch am nächsten stehen. Auf mein Smartvote Profil kommt ihr, wenn ihr auf das Bild meines Smartspiders klickt. Wenn ihr mich unterstützen möchtet aber nicht genau wisst wie ihr das machen könnt, dann könnt ihr euch bei meiner kleinen Wahlhilfe schlau machen. Dort habe ich verschiedene Varianten aufgezeigt wie ihr mich bestmöglich unterstützen könnt.

kämpferischer Wahlkampf

Geschrieben am Montag, 26. September 2011 von Jan Fässler unter Politik

Drei Nationalratsplakate hier, fünf weitere dort und noch viel mehr dort drüben. Es scheint mir als ob der Wald der Plakate von Wahlen zu Wahlen grösser wird. Die grossen Parteien übertreffen sich immer wieder mit noch mehr Plakate welche sie immer noch früher aufhängen. Mit meinen bescheidenen Mitteln überhaupt wahr genommen zu werden ist nicht einfach. Deshalb habe ich und die JUSO Baselland uns etwas spezielles ausgedacht. Ganz nach dem Motto wir sind jung, motiviert und kämpferisch haben wir uns Boxhandschuhe gekauft und uns damit ablichten lassen. Jede Kandidatin und jeder  Kandidat hat dazu ein anderes Motto wofür sie oder er kämpft. Bei mir ist dieses zum Beispiel: “Ich kämpfe für mehr bezahlbaren Wohnraum“. Weitere Beispiele sind “Ich kämpfe für mehr Demokratie“, “Ich kämpfe für eine ökologische Schweiz ” oder “Ich kämpfe für mehr Chancengleichheit“.

Da wir nicht das Geld haben genügend Plakate für den ganzen Kanton zu machen, haben wir uns entschieden die Plakate zu konzentrieren. Die Plakate der einzelnen Kandidaten werden immer in der jeweiligen Region in der die Kandidaten wohnen aufgehängt. Ich war gestern zwei Stunden unterwegs und habe meine Plakate in Oberwil, Therwil und Ettingen aufgehängt.

Wenn Politiker ihrem Kanton in den Rücken fallen…

Geschrieben am Freitag, 23. September 2011 von Jan Fässler unter Politik

Gestern hat der Nationalrat einen Kompromissvorschlag vom Basler FDP-Nationalrat Peter Malama abgelehnt. Dadurch  muss der Kanton Baselland und Basel-Stadt je 30 Millionen und die Uni Basel 15 Millionen abschreiben. Die Nationalräte aus Stadt und Land haben viel Lobbyarbeit leiten um diesen Vorschlag durchzubringen. Doch am Ende lehnte der Nationalrat ihn mit 77 zu 74 Stimmen ab. Entscheidend waren dabei aber ausgerechnet drei Stimmen aus dem Baselbiet. Der SVP-Nationalrat Christan Miesch und der FDP-Nationalrat Hans Rudolf Gysin verpassten beide die Abstimmung. Noch schlimmer war jedoch der SVP-Nationalrat und Ständeratskandidat Caspar Baader: Er stimmte Nein!

Dank diesen drei sogenannten Vertreter des Baselbiet, welches so oder so schon wenig Geld zur Verfügung hat, muss nun 30 Millionen abschreiben. Jetzt hat man Caspars Baaders Loyalität zum Baselbiet gesehen. Dennoch kandidiert er für den Ständerat als Vertreter des Kantons in Bern ist. Eine Person die sich derart klar gegen seinen Kanton stellt ich ist für mich unwählbar als – sowohl in den Nationalrat als auch in den Ständerat.

BaZ Leserbrief: «Aufräumen ist dringend notwendig»

Geschrieben am Montag, 5. September 2011 von Jan Fässler unter Politik

Den BaZ Artikel «Wie krisentauglich ist die Justizministerin?» vom letzten Freitag empfand ich als eine derartige Frechheit, dass ich ihn nicht unbeantwortet lassen konnte. Also schrieb ich einen Leserbrief der heute auch wirklich abgedruckt wurde. Für all diejenigen welche die Basler Zeitung nicht haben, hier noch der Leserbrief:

Aufräumen dringend notwendig

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat ihr Amt vor wenigen Monaten übernommen; sie räumt nun die Altlasten auf. Es ist für mich unverständlich, wie 10000 Asylgesuche unbearbeitet im Keller einfach verschwinden können. Dies empört mich persönlich zutiefst. In diesem Departement scheint es dringend notwendig zu sein, dass jemand aufräumt. Ich bin sehr froh, dass wir mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga endlich eine Bundersrätin haben, welche dies konsequent tut. Der Vorwurf, sie sei nicht kriesentauglich, nur weil sie den ehemaligen Migrationsamtsdirektor nicht öffentlich beschuldigt, finde ich lächerlich. Dass sie diese Angelegenheiten diskret und persönlich regelt, ist für mich eher ein Zeichen der Stärke als ein Zeichen der Schwäche.

Jan Fässler, Therwil, SP

Der Staat, ein Fremdkörper?

Geschrieben am Sonntag, 3. April 2011 von Jan Fässler unter Politik

Was kommt ihnen als erstes in den Sinn wenn sie das Wort Staat hören? Bei den meisten werden es wohl die Steuern sein. Denn Steuern muss jeder viel zu viel bezahlen. Über ein Monat lang muss ich Arbeiten bis ich das Geld zusammen habe, welches ich dem Staat abgeben muss. Er ist wie ein schwarzes Loch das mein hart erarbeitetes Geld erbarmungslos aufsaugt.
Bereits dreitausend Jahre v.Chr mussten Ägypter Abgaben an den Staat bezahlen genauso wie auch im römischen Reich. Im Mittelalter zahlte mussten Steuern an Könige und Fürsten gezahlt werden. Sie bauten damit Burgen und Paläste. Auch heute ist das nicht anders. Die vielen Diktatoren auf der Welt leben meist königlich. Da ist es nur verständlich, dass die Menschen sich darüber aufregen. Doch auch in der Schweiz wird vom Staat geredet, als wäre er ein Diktator. Viele reden davon, dass der Staat auch bei uns das Geld zum Fenster raus wirft.
Was dabei vergessen wird ist, dass der Staat hierzulande kein Fremdkörper ist. Nein der Staat sind wir alle zusammen. Bei uns wählen wir Nachbarn von uns, damit diese unsere Steuern verwalten und diese zu unser aller Wohl einsetzen. Wenn wir nicht zufrieden sind was sie mache, können wir ihnen über Initiativen Aufträge erteilen und mit Referenden können wir Beschlüsse verhindern.
Unsere Steuern werden dafür eingesetzt Strassen, Spitäler oder Schulen zu bauen. Die Umwelt zu pflegen oder für Sicherheit zu sorgen. Mit dem Geld werden Personen unterstützt die ihre Arbeit verlieren, krank werden oder ganz einfach nur alt werden. Aus unseren Steuern wird all das finanziert, was wir an unserem Land schätzen.
Wir alle sind also der Staat oder zumindest wir, die stimmen und wählen gehen.

Ich wähle erneuerbar statt atomar

Geschrieben am Donnerstag, 17. März 2011 von Jan Fässler unter Politik

erneuerbar statt atomarEs sind noch 10 Tage bis zu den Land- und Regierungsratswahlen. Wir haben bereits unzählige Flyer verteilt und etliche Gespräche geführt über alle möglichem Themen. Doch in den letzten Tagen sind alle Probleme und Sorgen welche wir haben in den Hintergrund gerückt. Der gesamte Wahlkampf wird überschattet von der schockierenden Katastrophe in Japan. In Anblick der Schlimme des Unglücks und des Elends welches dort herrscht traut man sich fast nicht über das Sparpaket oder die Verkehrsprobleme zu diskutieren. Doch wir müssen, denn unser Leben geht unaufhaltsam weiter. Wir können das Unglück in Japan nicht mehr rückgängig machen aber wir können daraus lernen. Wir sind es all den Opfer schuldig dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder passieren kann.

Nach dem Unglück in Tschernobyl wurde bei uns immer wieder behauptet, dass so etwas nie passieren könnte in der Schweiz. Sie hätten veraltete Technologien und zu tiefe Sicherheitsstandards gehabt. Nun ist aber auch in Japan ein verehrendes Unglück geschehen welches durchaus in der Schweiz auch passieren könnte. Unsere Atomkraftwerke nutzen teilweise dieselben Bestandteile wie im AKW Fukushima 1, dessen Sicherheitssysteme durch die schweren Erdbeben und die Überschwemmung zerstört wurden. In der Schweiz müssen wir zwar nicht von einem Tsunami Angst haben, aber grosse Überschwemmungen könnten auch von einem brechen eines Staudammes kommen. Ich würde zumindest nicht Unterschreiben, dass diese alle ein Erdbeben von dieser Stärke aushalten können.

Atomkraftwerke sind zwar sehr sicher aber wenn etwas passiert, dann richtig schlimm. Dazu kommt der ganze radioaktive Müll dessen Endlagerung noch immer nicht gelöst ist. Deshalb müssen wir umdenken und von den gefährlichen Monstern weg kommen und auf sicherere erneuerbare Energien setzen. Nicht nur für unsere Sicherheit oder unseren Planeten wäre dies gut sondern es wäre auch eine Chance für unsere Wirtschaft. Würden wir jetzt aus der Atomenergie aussteigen hätten wir die Möglichkeit weltweit führend bei den erneuerbaren Energien zu werden. Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft und früher oder später werden alle darauf umstellen müssen. Darum Atomausstieg jetzt!

Plakate in der Gegend

Geschrieben am Montag, 28. Februar 2011 von Jan Fässler unter Politik

Plakat in Oberwil

Seit diesem Wochenende hängen in Therwil, Oberwil und Ettingen Plakate von Adrian und mir. Sie sind super gross geworden und auch qualitativ machen sie einen guten Eindruck. Nun bleibt zu hoffen das viele die Plakate betrachten und uns die Stimme geben. Es braucht eine Veränderung in unserem Kanton. So wie bisher soll es nicht weitergehen. Wir müssen versuchen mehr auf erneuerbare Energien zu setzen. Der Strom aus Atomkraftwerke verstrahlt unser Land noch über Jahrtausende und das Öl wird auch immer wie knapper und teurer werden. Anstatt den dauernden Steuersenkungen für Reiche sollten wir lieber schauen wie wir die ärmeren in unserem Kanton wie auch die Mittelschicht entlasten können. Diesen Familien bringen Steuersenkungen herzlich wenig.

Podium im Gymnasium Oberwil

Geschrieben am Donnerstag, 24. Februar 2011 von Jan Fässler unter Politik

Podium am Gymnasium Oberwil

Bereits über eine Woche her, aber da ich die Fotos erst gestern bekommen habe kommt der Eintrag erst heute. Am Dienstag den 15 Februar hatte ich mein erstes Podium an dem ich teilnehmen durfte. Zusammen mit Landrätin Christine Gorrengourt-Thüring von der CVP, Landrätin Judith Van der Merwe von der FDP und Landrat Oskar Kämpfer von der SVP diskutierte ich in der Aula des Gymnasium Oberwil über die vergangenen Abstimmungen, das Sparpaket, die Armee und über die Beziehungen zwischen den beiden Basler Kantonen.

Alles in allem ist das Podium gut gelaufen und ich konnte obwohl ich als einziger Kandidat noch nicht im Landrat war argumentativ doch einigermassen mithalten. Auch wenn ich feststellen musste, dass ich im Vergleich zu den LandrätInnen immer erst eine kurze Denkpause benötigte bevor ich anfangen konnte zu reden. Aber für das erste Podium bin ich zufrieden.