In was für einem Land leben wir eigentlich?

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Ich gehe die Strasse entlang und sehe einen Pistolenlauf von einem Plakat auf mich gerichtet und ich werde gefragt ob ich für ein Waffenmonopol für Verbrecher bin. Bis jetzt habe ich ausser bei Übungen im Militär noch niemand gesehen der eine Waffe auf mich gerichtet hat. Und selbst wenn dies mal jemand tun würde trage ich doch nicht mein Sturmgewehr bei mir um mich zu verteidigen!

Waffen sind etwas Gefährliches und man sollte meinen, dass nur Personen eine Waffe haben welche wirklich eine benötigen und damit umgehen können. Aber in jedem dritten Schweizer Haushalt befindet sich heute mindestens eine Schusswaffe. In der Schweiz muss jedes Auto, jeder Hund und jede Kuh registriert werden da ist es nur logisch, auch Waffen zu registrieren, von denen ein besonderes Gefährdungspotenzial ausgeht.

Nicht nur die Waffen welche abgefeuert werden richten Schaden an, alleine die Drohung mit der Waffe im Keller kann Frauen und Kindern das Leben zur Hölle machen. Der Glarner SVP Ständerat This Jenny hat dies als Kind selbst erlebt und unterstützt deshalb als einziger SVP Politiker die Waffeninitiative öffentlich. Jede Waffe die weniger rumliegt macht unser Land ein wenig sicherer!

Deshalb JA zur Initiative “Schutz vor Waffengewalt” am 13. Februar

Weshalb ich die 1:12 Initiative unterstütze

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Wir leben in einer Welt, welche von Geld regiert wird. Geld steht für Reichtum und für Macht. Das ist schon seit Jahrhunderten so und wird sich sehr wahrscheinlich auch nie ändern. Wer reich ist bleibt reich oder wird reicher und wer arm ist bleibt dies meistens auch und wird nicht selten noch ärmer. Seit die Industrialisierung begonnen hat, wirkt sich dies immer stärker auf die Menschheit aus. Mit der Globalisierung der Märkte wurde der Effekt noch einmal verstärkt und gefördert. Menschen die sterben weil sie zu wenig zu essen haben gibt es schon seit Hunderten von Jahren und ist nichts Neues. Mittlerweile hungern über eine Milliarde Menschen auf dieser Erde wie BBC im Juni 09 berichtete. Neu ist allerdings das es heute einige hunderte Menschen gibt welche diese Milliarde von Menschen locker ernähren könnten ohne dabei selbst zu kurz zu kommen. Laut dem Amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine gibt es um die 800 Menschen, auf der Welt, welche über einer Milliarde US-Dollar besitzen. So erschreckend sich das Ganze auch ist, daran will und kann die Initiative auch nichts ändern. Ich wollte nur einmal kurz vor Augen führen in was für einer Welt wir eigentlich leben.

Nun aber zu der Situation in der Schweiz und dazu, woran die 1:12 Initiative etwas ändern möchte. Zwischen 2002 und 2007 ist der Lohn aller Schweizer Arbeitnehmer um 2,3 Prozent gestiegen. In der gleichen Zeitspanne ist der Lohn der Topmanager um 80 Prozent gestiegen. Durchschnittlich verdient ein Manager in der Schweiz 56 Mal mehr als ein durchschnittlicher Schweizer Arbeitnehmer. Dies ist allerdings nur der Durchschnitt der Lohn-Schere, welche ihre Spitze bei der Novartis und dem unglaublichen Faktor von 720 hat. Wem es nun wie mir schwer fällt zu verstehen wie einer 56 Mal mehr leisten kann als ein anderer, der wird bei dem Faktor 720 erst recht scheitern. Mir wurde das aber immer recht einfach und gut verständlich damit erklärt, dass diese Manager viel mehr Verantwortung tragen müssen als die anderen Arbeiter was mir auch sofort verständlich war. Dies ist nun aber schon einige Jahre vorbei und ich habe einiges erlebt in dieser Zeit. Zum Beispiel sass ich vor dem Fernseher, als das SF in der Tagesschau über das Swissair Grounding berichtete. Oder ich musste in den Zeitungen Lesen wie Banken und andere Grosskonzerne Bankrott gingen oder von ihren Ländern gerettet werden mussten wie dies bei uns auch mit der UBS geschehen ist. Nun, so dachte ich, müssen die Manager die Folgen tragen und dafür einstehen was sie angerichtet haben. Doch passiert ist nichts. Weder die ehemaligen Manager der Swissair, der UBS noch sonst irgendein Manager stand dafür ein was er angerichtet hatte. Das Gegenteil war der Fall, seinen Abgang wurde mit einer Millionen Abfindung vergoldet. Angesichts dieser Ereignisse kann ich das Argument, welches besagt das diese Manager nun einmal die besten seien und ohne so viel Lohn nicht zu diesen Firmen kommen, kann ich nicht mehr gelten lassen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem ich sagen muss: Es reicht! Ich kann mich damit nicht mehr Abfinden.

Warum die 1:12 Initiative?

Die 1:12 Initiative ist zurzeit der einzige konkrete Vorschlag, der wirklich etwas gegen diese unglaublich hohen Löhne unternimmt. Sie besagt, dass niemand mehr als 12-mal so viel verdienen darf wie derjenige in der Firma, welcher am wenigsten verdient. Gleichzeitig definiert sie den Lohn erstmals in der Verfassung und schliesst alle möglichen Arten von Bezahlung ein. Die Abzocker- Initiative von Thomas Minder hingegen, hat zwar einige gute Punkte, bringt jedoch nichts gegen die Lohnexzesse, denn sie stärkt einzig und allein die Aktionäre. Sie legt fest, dass die Aktionäre die Löhne der Firmenleitung festlegen müssen. Das Problem dabei ist, dass die meisten und grössten Aktionäre Schwergewichte sind und gar kein Interesse daran haben, die Löhne zu senken.

Die Befürchtung vieler, dass die grossen Konzerne ihre Standorte ins Ausland verlagern teile ich nicht. Dies ist eine Erpressung welche nur dazu dient der Bevölkerung Angst zu machen. Diese Drohung wird jedes Mal ausgesprochen, wenn es darum geht den Sozialstaat auszubauen. Ausserdem sind für die Wahl eines Standortes einer Firma ganz andere Faktoren entscheidend als die Löhne der Manager. Auch der Erfolg eines Unternehmens wird nicht beeinträchtigt, denn weder die Produktion wird verteuert noch das Management erschwert. Auch eine grosse Befürchtung ist die, dass die Unternehmen die Regelung einfach umgehen würden in dem sie gewisse Bereiche auslagern. Tatsache ist jedoch, dass eine Initiative die Verfassung ändert und somit erst der Anfang der Gesetzgebung ist. Es ist nach der Annahme der Initiative, die Aufgabe des Parlaments alle möglichen Umgehungsmöglichkeiten zu verbieten und unter Strafe zu stellen. Auch ist das Ganze nicht so einfach wie man sich das vielleicht vorstellt. Scheinselbständige sowie Beschäftigte in dauerndem Auftragsverhältnissen gehören genauso zu einem Unternehmen wie alle anderen Arbeitnehmer. Dazu kommt noch das man auch nicht jeden Job Auslagern kann ohne extrem ineffizient zu werden.

Deshalb bitte ich alle, diesen Unterschriftenbogen auszudrucken, zu unterschreiben und an die Adresse, welche drauf steht, abzuschicken.


Veranschaulichung der Managerloehne – 1:12 Initiative

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Wie ich bereits berichted habe, sammelt die JUSO Unterschriften für die 1:12 Initiative. Heute wurden an Briefkästen in der ganzen Schweiz Magnete angebracht, welche helfen sollen sich die unglaublichen Gehälter vorzustellen. Ein Schweizer Top-Manager verdient im Schnitt 56 Mal mehr als sein Mitarbeiter/in mit dem tiefsten Lohn. Wenn nun die Preise für Briefmarken auch 56 mal höher währen, müssten wir 56 Franken für A-Post Marken oder 47.60 Franken für B-Post Marken zahlen. Für diesen Preis kann gehe ich fast zwei mal im Restaurant Essen.

Leider geht die Lohnschehre von Jahr zu Jahr weiter auf und es ist dringend Nötig, dem Grenzen zu setzten. D ie 1:12-Initiative will, dass niemand in einem Jahr weniger verdienen kann als der bestbezahlte im gleichen Unternehmen in einem Monat.

Briefpreise für Abzocker

Briefpreise für Abzocker

Wie sieht die Zukunft der Schweiz aus?

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Gestern hat die Schweiz über die Anti-Minarettsinitiative abgestimmt. Überraschenderweise hat das Schweizer Volk die Initiative angenommen. Ich kann dies ganz und garnicht nachvollziehen. Wie können meine Mitmenschen nur zu einem solchem Ergebnis kommen? Haben sich wirklich so viele von der Angst vor dem Unbekannten treiben lassen? Es ja nicht so als würde es uns jetzt besser gehen… Jetzt wo wir die “bösen” Minarette verboten haben. Wir haben uns da nur einen Berg von Problemen angeschafft und uns direkt vor die Zielscheibe von Extremisten gestellt.

Als ob das nicht schon genug währe, wurde die Initiative zum Verbot von Kriegsmatrialexporten abgelehnt. Wie können wir Schweizer die für Frieden kämpfen und neutral sein wollen nur verantworten, dass wir Waffen exportieren? So langsam kommt mir die Frage auf ob die Tage einer solidarischen, toleranten und neutralen Schweiz bald gezählt sind. Ich persönlich weiss nicht ob ich nach einem solchem Ergebnis noch stolz sein kann ein Schweizer zu sein. Die Religionsfreiheit und Neutralität haben wir gestern zumindest schon begraben.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer geben mir jedoch die spontanen Demonstrationen gestern Abend und die zahlreichen Schreien des Entsetztens. Wer das Verbot missachten möchte findet auf der Webseite www.myMinarett.ch wie jeder sein eigenes kleines Minarett bauen kann.

Anti-Minarettsinitiative unter der Lupe

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Nicht nur die 1:12 Initiative der Juso sondern auch die Anti-Minarettsinitiative der SVP ist zur Zeit in aller Munde. Während ich persöhnlich finde, dass m an diese Initiative garnicht zulassen dürfte da sie gegen die Religionsfreiheit verstösst gibt es einige Leute welche finden, dass man Minarette in der Schweiz verbieten soll. Die 20 Minuten Redaktion hat sich die Mühe gemacht mal die Kernaussagen der Initianten unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehören Aussagen wie «Es gibt immer mehr Minarette in der Schweiz» oder «Die Islamisierung der Schweiz schreitet fort». Es ist ein sehr guter und Lesenswerter Artikel wie ich finde.

SCHWEIZ ANTI-MINARETT-INITIATIVE PLAKAT

1:12 – Initiative fuer gerechte Loehne

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1 zu 12 Initiative

So wieder mal etwas Politisches zur Abwechslung und weil ich schon lange nichts mehr geschrieben habe. Seit gestern sammelt die Juso Schweiz Unterschrschriften für die 1:12 Initiative. Die 1:12-Initiative will, dass niemand in einem Jahr weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Sie will deshalb in der Verfassung verankern, dass der tiefste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als zwölf Mal tiefer als der höchste sein darf. Dadurch wird verhindert, dass sich Abzocker-Manager immer mehr vom Kuchen unter den Nagel reissen und allen anderen Mitarbeiter/innen nur Brosamen bleiben. Mit der 1:12-Initiative werden den Manager-Gehältern Schranken gesetzt, damit die Löhne aller wieder steigen.

Wer dies eine gute Sache ist kann sich Unterschriftebögen ausdrucken und unterschreiben oder auch selbst Unterschriften sammeln.